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Lesen Sie Interessantes und Obskures sowie Infos, Tips und Tricks!

DIY Low Cost Open Media Vault Storage Server

Irgendwann kam der Zeitpunkt, da mein Synology NAS von 2010 nicht mehr Zeitgemäß war. Es war langsam (40 MByte/s) und der Speicherplatz reichte nicht mehr aus.... Datenrettungen von Kunden NAS Geräten wurden damit außerdem zum Geduldsspiel, da das Sichern von 3 Terabyte über Netzwerk, unter diesen Bedingungen, meinen Geduldsfaden doch arg auf die Probe stellte. So habe ich angefangen mir Professionelle Storage Systeme von QNAP und Synology anzuschauen. Doch beim Blick auf den Preis gefror mein Blut in den Adern. Die Sache mit QNAP und Synology habe ich dann verworfen. Etwas preiswertes für kleines Geld musste her. Also do it yourself! Nach einiger Recherche auf der allwissenden Müllhalde (Google) war für mich klar, das ich das Projekt nur mit gebrauchter Hardware günstig halten kann.  Darf ich vorstellen?

The 12 TB Storage Beast!

Zur Verwendung kommt hier ein Sharkoon T9 Midi Tower mit sagenhaften neun 5,25" Zoll Schächten! Genug um drei HDD 3 fach Wechselrahmen FANTEC MR-SA2131 von Ebay unterzubringen. Und es sind immer noch drei 5,25 Zoll Schächte frei wo in der nächsten Ausbaustufe nochmal ein 5 fach Wechselrahmen von Lindy rein kommt. Somit können Images von bis zu 5 defekten Kundenfestplatten gleichzeitig gezogen werden.
Als Mainboard habe ich mich für ein günstiges Modell von Asrock entschieden nebst 4 GB RAM und 2,8 GHz Dual Core CPU.
Als Saftspender kommt ein 550 Watt Netzteil von BeQuiet zum Einsatz (Die ganzen Festplatten wollen ja auf der 12 Volt Schiene gut versorgt werden). Als RAID-Controller kommt ein gebrauchter LSI 3ware Escalade 9650SE-8LPML und ein LSI 3ware Escalade 9650SE-2LP zum Einsatz. Am 8 Port Controller hängen zur Zeit 7 2TB Platten von Samsung und Seagate im RAID5 Verbund (Fehlertoleranz von einer defekten Platte) Der 2 Port Controller ist derzeit noch ungenutzt, er könnte jedoch in Zukunft mit einem Stripe Array (RAID0) aus zwei 6TB Platten zur Backupzwecken bestückt werden.
Als Systemplatte verwende ich eine übrig gebliebene 160GB WD Green (kostet nix und Linux ist genügsam).

Apropos Linux, als Server OS kommt nicht etwa Free NAS (läuft erst ab 8 GB RAM) sondern Open Media Vault nachfolgend als OMV bezeichnet, zum Einsatz. Die Installation von OMV verlief wie nicht anders zu erwarten ohne Probleme. Wer diesen Schritt erfolgreich überstanden hat, der kann sich nun unter der der vom DHCP Server vergebenen IP Adresse an der Weboberfläche anmelden und seine Festplatten User und Shares  konfigurieren. Allerdings wird sich so mancher User die Haare raufen weil man den Samba Server ums verrecken nicht gestartet bekommt. Obwohl die init Skripte dafür, auch von der Konsole, keine Fehler zurück melden. Das liegt daran, das Debian auf dem OMV 3.xx basiert, aus irgend einem mir nicht verständlichem Grund ein Fakescript angelegt hat. Weiß der Geier warum.

Auf der Konsole könnt ihr aber mit ein paar Kommandos diesen Umstand berichtigen. Wichtig ihr müsst root sein!

cd /sbin                                                                 ; ins Verzeichnis /sbin wechseln
ls -l                                                                        ; nachschauen ob start-stop-daemon.REAL existiert, wenn ja
mv ./start-stop-daemon ./start-stop-daemon.old          ;umbenennen nach start-stop-daemon.old
mv ./start-stop-daemon.REAL ./start-stop-daemon       ;Echtes Skript umbenennen nach start-stop-daemon

Danach sollten die Shares sich einwandfrei starten lassen!

Auch die RAID-Controller lassen sich via Webfrontend managen, Dazu sollten die Linux Installationsdateien sowie die Aktuelle Firmware von Broadcom runter geladen und installiert werden. Die Firmware sollte unbedingt aktuell sein, da in alten Releases Bugs vorhanden waren die ein Rebuild des Raids verhinderten. Auch können mit der aktuellen Firmware Platten größer als 2TB angeschlossen werden. 

Nach dem alles nun Up und Online ist, macht kopieren übers Netzwerk wieder Spaß! Sagenhafte 113-121 Megabytes pro Sekunde lassen sich damit schaufeln! Ich würde ja gerne noch mehr Dampf auf dem System haben, jedoch erfordert das
die Aufrüstung auf 10 GBit Netzwerkinfrastruktur. Und das ist zur Zeit immer noch ein lächerlich teuer Spass! Ich hoffe das sich die Industrie bald mal anstellt und die Preise für 10GBit Switche auf unter 200 Euro zu drücken. Dann wird es auch für den Enduser interessant! Aber das sind Träume die noch nicht in Erfüllung zu gehen scheinen.

 

 

Stromwechsler aufgepasst! So lockt man euch in einen teuren Tarif!

Stromtarifvergleichsportale, jeder kennt Sie, jeder nutzt Sie! Portale wie Check24, Verivox und Toptarif versprechen Ersparnisse von mehreren Hundert Euro wenn man sich für einen Tarif mit Bonus entscheidet. Doch stimmt das wirklich?

Auch ich war naiv und stellte den Suchfilter im Jahre 2015 so ein, das Sofortbonus und Neukundenrabatt mit in die Ergebnisse einflossen. Und was war ich Überrascht, als ich rausgefunden hatte, welch obskures Spiel hier gespielt wird.

Denn in den AGBs der Energieversorger ist immer eine Klausel versteckt, die eine Gewährung vom Neukundenbonus ausschließt wenn der Vertrag zum Beispiel durch einen erneuten Wechsel vor Ablauf der der 12 Monate gekündigt wird.

Berechnen wir mal die Konditionen meines Grüner Funke Vertrages von 2015 über 2 Jahre mit Preisgarantie über 12 Monate und 100 Euro Sofortbonus und 15% Rabatt nach dem ersten Jahr. Bei einem extrapolierten Verbrauch von 3800KWh.

Im ersten Jahr:   955,18 €/3800KWh plus 77,76 € Grundpreis pro Jahr macht 1032,94€ minus 100 Euro Sofortprämie macht dann 932,94€

Möchte ich nun meinen Neukundenrabatt behalten also 15% von 932,94 € = 139,94 € müsste ich meinen Vertrag bei Grüner Funke um 1 Jahr verlängern.
Da die Preisgarantie nach dem 1. Belieferungsjahr entfällt, muß ich davon ausgehen, das die Preise saftig steigen. Um dem entgegen zu wirken, verlangte ich via E-Mail zum 1.8 die Umstellung in den günstigen Home Tarif. Gemäß den aktuellen Bedingungen wie sie am 9.5.2016 auf der Hompage von Grüner Funke angegeben waren (PLZ 53121) 792,72 €/3800KWh und 27€ Grundpreis. Ich dachte da ich meinen Liefervertrag nicht kündigte sondern umstelle könnte ich meinen Neukundenbonus für das erste Belieferungsjahr behalten und gleichzeitig von einem noch günstigeren Tarif profitieren.

Doch leider kam es anders. Man teilte mir telefonisch mit, das man meinem Wunsch nicht entsprechen könne. Man mir jedoch folgende Konditionen anbiete: 1016,50€/3800KWh und 77,76€ Grundgebühr im Jahr. Macht also 1094,26 € fürs 2. Jahr!!!!

Addiere ich nun 1094,26€ und 932,94€ minus 139,94€ Neukundenrabatt komme ich auf 1887,26€ für 2 Jahre also 943,62€ pro Jahr.

Starte ich einen Vergleich auf Check24 ohne Boni, bekomme ich einen Preis von 822,50 €/Jahr
für 3800KWh und der Grundgebühr!!! Differenz immer noch 121,13€!

Also es ist nicht immer Gold was glänzt! Und mir drängt sich der Verdacht, auf das dieses
Bonusgedöns, nichts weiter als geschickte Marketingtricks sind, um die Kunden doch in die
teuren Tarife zu locken. Man informiere mich bitte via E-Mail sollte jemand auch solche Erfahrungen
gemacht haben. Vielleicht interessiert sich ja mal das Fernsehn für diese Machenschaften.
Einerseits ist es ja auch nicht verwunderlich, das die Stromanbieter die Kosten der Rabatte
mit viel teuren Tarifen wieder reinholen. Denn ein Bonustarif ist immer teurer, als der ohne Bonus.

Ich hab meine Lektion gelernt. Ich lasse mich nicht mehr von den Pseudorabatten locken.
Nun wird jedes Jahr verglichen und in den günstigsten Tarif ohne Bonusgedöns gewechselt!


Ubiquiti UniFi AP LR löst die WLAN Bremse...

Werter Leser! Auch Sie werden zu Hause mit einem dieser vom Internetprovider gelieferten WLAN Router ausgestattet sein (Speedport, Fritzbox, Easybox, D-Link, Cisco usw). unfiIn der Regel verrichten diese Geräte auch ihren Dienst einwandfrei. Doch was ist wenn einigen Räumen der WLAN Empfang eingeschränkt bis schlecht ist?

So war es lange Zeit auch bei mir. In der Werkstatt war der Empfang des Fritzboxsignals zwar scheinbar in Ordnung, doch bemühte man mal den DSL Speedtest der Telekom über die WLAN Anbindung, folgte die Ernüchterung auf dem Fuße. Bei einer 50 MBit DSL Anbindung einen Durchsatz von lächerlichen 15 MBit?

Ständige Abbrüche der Verbindung bei Videostreams von Youtube? Selbst kam es hin und wieder vor das die Fritzbox sich starker WLAN beanspruchung einen Reboot genemigte.
Auch die Reichweite war eine Katastrophe in des Nachbars Wohnung war nur noch in der nähe der Wohnungstür WLAN zu Empfangen. So begann ich zu überlegen einen Profi Accespoint anzuschaffen. Meine Wahl fiel auf den Ubiquiti UniFi AP LR

Die Einrichtung und Konfiguration erfolgt nicht wie gewohnt über einen eigebauten Webserver, sondern über ein spezielles Provisioningtool auf Java Basis, welches laufen muß während man mit einem Browser die Konfiguration vornimmt. Anfänger könnten sich damit ein wenig schwer tun. Aber der PC Doktor hilft auch in diesem Fall. Bemerkenswert ist, das jedem Unify ein "Power over Ethernet Injektor" beiliegt. So führt nur noch ein Netzwerkkabel zu dem Gerät. Lästiges Kabelgewirr entfällt! Montagematerial, wie Schrauben, Dübel, Wadbefestigungs und Konterplatte liegt bei.
So macht die Installation an der abgehängten Decke oder an der Wand keine Probleme.

Ich für meinen Teil bin begeistert. Mein WLAN Durchsatz in der Werkstatt ist nun mehr 48 Mbit anstatt 15 MBit. Die Verbindung ist nun "Rock solid" und verträgt mehrere Videostreams bei mehreren angemeldeten Geräten, wie Smartphones, Tablets und Laptops. Dieses kleine Ufo bläst nun mein WLAN über die gesamte 2. Etage des Hauses. Meine Nachbarn kann ich nun vernünftig anbinden.
Der UniFi AP LR ist die beste und solideste WLAN Accesspoint Komponente die ich je hatte. Und ich hab schon mit ner ganzen Masse an Geräten meine Erfahrung gemacht. Angefangen von WAP54G, WRT54GS, Fonera 2100 und 2200 sowie diverse Repeater, TP-Link WR1043N und viele mehr. All diese Geräte hatten ständig irgendwelche Aussetzer. Proffessional Equipment scheit sicht trotz des hohen Preises doch zu lohnen!

Wer ständig Ärger hat mit schlechter WLAN Verbindung sollte dieses Produkt via Internet ordern und testen. Warscheinlch ist mit diesem Gerät das Problem gelöst.
Auch große Profi WLAN Anlagen lassen sich hiermit kostengünstig aufbauen. Inklusive Radius Authentifizierung, Roaming usw.
Die Administration der gesamten APs ist bei mehreren Geräten absolut vorbildlich gelöst. Alles wird von der Serversoftware gemanagt.

 

Augen auf beim Laptopkauf!

Werter Leser!

Wer durch die Regale beim Elektronikdiscouter schlendert, mit der Absicht sich einen neuen Laptop zu kaufen steht vor der Herausforderung, für sich das richtige Gerät aus der Masse der Angebote herauszusuchen. Damit es keine bösen Überraschungen gibt, müssen einige Dinge beachtet werden bevor Sie womöglich eine gute Stange Geld in den Sand setzen.

1. Heutzutage werden alle PCs und Notebooks meist mit Windows 8.1/10 ausgeliefert. Viele meiner Kunden mögen dieses Windows 8.1/10 gar nicht und kommen dann zu mir um Windows 7 aufspielen zu lassen. Doch hier geht der Ärger schon los! Oft unterstützen diese Computer nur Windows 8.0 / 8.1 oder 10! Wer Windows 7 auf diesen Geräten aufspielen möchte, kommt gar nicht durchs Setup weil die Kiste schon während der Windows 7 Installation abstürzt. (Ja ich habe secure Boot abgeschaltet, und im EFI den Legacy Mode aktiviert) dennoch verweigert das Windows 7 Setup seinen Dienst! Selbst das aufspielen von Linux ist auf diesen Maschinen nicht vorgesehen. Leider steht diese Tatsache nicht auf der Verpackung der Kunde merkt das erst wenn ein anderes Betriebsystem aufgespielt werden soll! Sollten Sie planen was anderes als Windows 8.0 / 8.1 / 10 laufen zu lassen Sie sich vom Verkäufer schriftlich geben das die Installation alternativer Betriebsysteme möglich ist!

2. Bis zu dem Zeitpunkt als Microsoft das Ressourcenmonster Vista auf den Markt brachte kannte die Hardwareindustrie nur einen Weg! Mehr Power! Und das nur damit Vista flüssig bedient werden konnte! Hardware die mit XP gut gelaufen ist wurde ausgemustert um Vista platz zu machen (wer das Spiel mitmachte)
Dann kam Windows 7 und dieses OS konnte sogar auf den Mininotebooks der eeePC Klasse aufgespielt werden.
Der Sparprozessor Intel Atom war dafür ausreichend. Vista war auf diesen Maschienen unbedienbar! Und seit kurzem kommt Microsoft mit Windows 8 daher! Da sowiso kein Mensch mehr einen Überblick über die Vielfalt der x86 Prozessoren auf dem Markt hat, geschweige denn anhand des Modellnamens einer CPU auf die Leistung schließen kann, baut die Computerindustrie nun wieder Leistungsschwache Geräte und versucht diese an den Man(n) Frau zu bringen.
Ausgestattet mit Windows 8.X arbeiten diese Geräte auf den ersten Blick schön flüssig. Benutzt man die Kiste zum Surfen, E-Mail und für Büroarbeiten ist alles OK. Doch wessen Anspruch mit der Zeit wächst, kommt mit den mit Sparprozessoren ausgestatteten Geräten schnell an die Leistungsgrenzen. Spätestens wenn ein APU angetriebenes Gerät mit Lightroom RAW Bilder entwickeln soll oder Photoshopfilter Arbeit verrichten sollen, macht es keinen Spass mehr. Lassen Sie sich nicht von den Superbilligschnäppchen blenden. Der Aufdruck APU, Pentium, Celeron, Semperon, Atom deutet auf Leistungsschwache Spar CPUs hin. Im Zweifel Finger Weg! Gute CPUs Tragen den Namen Intel CORE i3 oder i5 mit mindestens 2,4 GHz Taktung und ordentlich Cache Speicher.

3. Nervig ist auch die Verarbeitung der Laptops in der Consumerklasse. Der Kostendruck zwingt die Hersteller immer billiger zu Produzieren. Das was ich hier an Notebooks aufschraube ist manchmal ein schlechter Witz.
Da löst man die Schrauben und es löst sich nicht nur die Schraube sondern auch das Kontergewinde aus dem Gehäuse. Hat der Hersteller bei der Montage etwa die Schrauben überdreht das, daß Gewinde ausbricht?
Wie kommt es das die Mausknöpfe am Touchpad auf einmal mit auf der Hauptplatine liegen? Geht der Mikroschalter kaputt muss halt das Mainboard getauscht werden?!!! Was soll das?
Auch die Qualität der Hauptplatinen macht mir Angst an diesen Lötarbeiten auszuführen.
Auch wird Neuerdings 4 GB RAM aufs Mainboard gelötet. Ein Defekter RAM Chip führt dann ebenfalls
zum wirtschaftlichen Totalschaden des Notebooks!

4. Wichtig ist auch das das neue Gerät immer schön Luft durch die Kühlvorrichtung pusten kann. Setzt sich Staub vor die Kühlrippen überhitzt das Gerät und nimmt im worst Case schwere Schäden. Darum sollten sie darauf achten das der Lüfter des Notebooks gut zugänglich ist. Eine Wartungsklappe zum Lüfter ist hier unverzichtbar.

Ich für meinen Teil werde in Zukunft einen riesen Bogen um Laptops der Consumerklasse machen! Diese Geräte scheinen offensichtlich so gebaut zu sein das eine wirtschaftliche Instandsetzung kaum noch möglich ist. Mich wundert es jedenfalls nicht, das die Geräte kurz nach Gewährleistungsende den Geist aufgeben.


 

Windows 8 OEM Clean Install

So mancher da draußen in der Welt, der sich ein PC, Notebook oder Tablet mit Windows 8(.1) gekauft hat, kommt irgendwann mal an den Punkt, wo ein clean Install von Windows 8 Core OEM von Nöten ist. Entweder
verreckt die Systemplatte mit samt der Recovery Partition oder ein sonstiges Desaster führt dazu das, Windows 8(.1) nicht mehr sauber startet oder läuft. Natürlich hat man die Erstellung der Recoverydatenträger immer auf später verschoben. Dumm nur das es jetzt zu spät ist. Also steht man da ohne passende Windows CD. Doch wie bekommt man sein System wieder ans Laufen ohne beim Hersteller die mit Crapware verseuchten und überteuerten Recoverydatenträger für sein System zu bestellen?

Die im Handel erhältlichen DVDs funktionieren nicht, da sie einen Lizenzcode erfordern. Dieser ist nun leider im UEFI (vormals BIOS genannt) eincodiert. Nervigerweise kommt man da also nicht ran. Was also tun?

Nun als erstes müssen wir uns ein iso Image besorgen. Glücklich ist wer Zugang zum MSDN Netzwerk hat.
Hier saugen wir uns erstmal ein Retail Image. 64bit oder 32bit je nach Vorliebe.
Wer nicht auf MSDN Zugriff hat, wird vielleicht in diversen Warz Foren fündig Stichwort: mygulli, boerse :-)
Ja bla,bla ich weiß es ist illegal und gefährlich die Isos dort zu besorgen, aber was bleibt dem Otto Normalverbraucher sonst noch übrig? MS ist da ziemlich stur in dieser hinsicht. Und die OEMs haben Mondpreise.

Also machen wir uns aus den Retail Images einen Bootbaren USB Stick! Hier kommt das Programm Rufus ins Spiel!
Hier selektieren wir unseren USB Stick (mindestens 4GB groß) danach wählen wir beim Partitionierungsschema: GPT Partitionierungsschema für UEFI Computer, Dateisystem: FAT32 und zeigen Rufus den weg zu unserer retail iso Datai. Dann auf Start und alles geht seiner Wege.

Nach dem Abschluß der Dateioperation von Rufus erstellen wir folgende Textdatei im Editor.

[EditionID]
Core
[Channel]
OEM
[VL]
0

Diese Textdatei speichern wir auf den Stick in den Ordner Sources unter dem Dateinamen ei.cfg
Achtung der Editor könnte noch ein txt an den Dateinamen ran hängen. Bitte im Explorer unter Ordner und Suchoptionen im Reiter Ansicht den Haken bei "Erweiterung bei bekannten Dateitypen ausblenden" entfernen. Dann kann man das überprüfen und ggf. die ei.cfg.txt umbenennen in ei.cfg.

Nun kann man Windows 8(.1) installieren ohne den Lizenzcode einzugeben. Am ende der Installation wird dieser zwar abgefragt, jedoch ist das dann überspringbar.

Ist man nun wieder in Windows sollte man sich den Lizenzcode im Bios auslesen (Tools dafür siehe Google) und damit dann sein Windows Aktivieren.

Ihnen ist das zu kompliziert? Ich mache das gerne für Sie. Rufen sie mich an!